Johann Sebastian Bach – Französische Suiten

Französische Suiten 1-6 BWV 812-817

„Der Resonanzboden ist mit Blumen, Früchten und Getier bemalt und einer typischen hellblauen Ornamentleiste verziert. Rund um den Resonanzboden sind die Wände mit Blockdrucktapete ausgestattet. Im Deckel befindet sich ein Landschaftsgemälde, das später hinzugekommen ist, eine idyllische Bachlandschaft mit vier Staffagefiguren: Der Betrachter beobachtet einen Knaben, der wie gebannt ins Wasser blickt, eine junge Frau, die gerade Vorräte oder Ähnliches nach Hause trägt, und ein Paar, das aber ebenfalls nur in der Rückenansicht zu sehen ist. Eine Brücke und eine Mühle beleben die Landschaftsszenerie.“ Fehlten die entsprechenden Termini technici „Resonanzboden“, „Ornamentleiste“ oder „Deckel“, die Leserin würde diese lebhaft-blumige Beschreibung wohl kaum einem Tasteninstrument zuordnen. Solcherart beschreibt der renommierte Cembalist und Experte für historische Aufführungspraxis und Generalbass Wolfgang Brunner das auf 1628 datierte Instrument des aus der flämischen Cembalobauer-Dynastie der Ruckers entstammenden Andreas Ruckers, das auf vorliegender Einspielung mit den sechs Französischen Suiten von J. S. Bach erklingt.

Erhältlich im Fachhandel (z.B. Gramola) oder direkt unter salzburg@hofmusik.at.

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2026-05-15T19:35:30+01:00
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